Fahnenmasten mit Ausleger

Mittelalter- und Burgfeste – Fahnenmasten auf alt getrimmt

Mit dem Frühling und dem Sommer beginnt auch wieder die Zeit vieler unterschiedlicher Feste. Sei es das Stadtfest, Flohmärkte oder auch die sehr beliebten Mittelalterfeste und Burgfeste. Gerade diese Feste sind etwas ganz Besonderes. Dort werden nicht nur einfache Stände aufgebaut und irgendwelche Dinge verkauft. Ganz im Gegenteil, die Anbieter und Teilnehmer solcher Feste geben sich ganz besondere Mühe, alles wirklich stilecht zu gestalten. Eben so, wie es im Mittelalter auch gewesen ist. Dabei geht es nicht nur um die entsprechende Kleidung, sondern auch um die Gestaltung der Stände und der Waren, die dort angeboten werden. Brot ist dort nicht das Brot, das man sich heute im Supermarkt kauft, sondern es wurde so gebacken wie vor langer Zeit. Auch die Umgebung des Fests wird entsprechend gestaltet.

Moderne Stände aus Aluminium oder Stahl wird man dort sicherlich nicht finden, sondern eher die altertümlichen Stände aus Holz mit Dächern aus Stoff. Auch wenn vielleicht nicht alles aus den ursprünglichen Materialien hergestellt wird, so wird zumindest versucht den Eindruck zu vermitteln, dass es sich um die Originale handelt. Dies ist zum Beispiel bei den Fahnenmasten der Fall. Gerade im Mittelalter spielten Fahnen und Standarten eine wichtige Rolle. Somit dürfen sie natürlich auch bei den heutigen Festen nicht fehlen. Zu früheren Zeiten wurden Fahnenmasten aus Holz hergestellt. Das ist natürlich heute weder vom Sicherheitsaspekt aus noch von der Handhabung die beste Variante. Daher greift man hier gerne zu Tricks. Neue Fahnenmasten werden genutzt, die dann mit verschiedenen Mitteln praktisch auf alt getrimmt werden. Etwas Farbe oder Tücher, Modelliermasse oder Tapeten, es gibt viele Möglichkeiten, um Fahnenmasten so zu gestalten, dass sie aussehen wie aus dem Mittelalter. So ist die Sicherheit der Gäste des Marktes gewährleistet, und die Masten sind ganz leicht auf- und wieder abbaubar. Zudem können sie auch ganz einfach gelagert werden, und niemand bekommt mit, dass es sich nicht um echte Holzmasten handelt.

Foto: aluart.com

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