Fußballfan im Rathaus – Vereinsfahne gehisst

Bild: Dirk Ehlen / Flickr / CC BY-SA 2.0

Vor jedem Rathaus steht mindestens ein Fahnenmast. Auch viele andere Behörden sind für gewöhnlich mit einem Fahnenmast ausgestattet. Das hat selbstverständlich seinen Sinn. Es gibt viele Gelegenheiten, zu denen das Hissen einer Fahne notwendig wird. Oft sind es besondere Gelegenheiten wie Feiertage oder auch Events, aber auch der Tod einer wichtigen Persönlichkeit kann dazu führen, dass Fahnen gehisst werden, dann natürlich auf Halbmast. Allerdings geht es auch anders. Wenn der Bürgermeister einer Stadt ein großer Fußballfan ist, weht am Fahnenmast vor dem Rathaus dann auch schon einmal die Vereinsfahne des Fußball-Vereins der Stadt. Ein solch großer Fußballfan ist der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf. Die Fußballmannschaft der Stadt kämpft in diesem Jahr um den Aufstieg in die Bundesliga. Der Bürgermeister ist der Meinung, dass die Mannschaft jede Hilfe brauchen kann, die es gibt. Es gibt nicht mehr viele Spiele, bis die Saison zu Ende ist. Daher hat der Bürgermeister die Bürger aufgerufen, den Verein zu unterstützen, sowohl außerhalb der Stadions als auch im Stadion. Wer eine Karte für ein Heimspiel hat, soll auf jeden Fall seine Fahne mitbringen, wer nicht im Stadion sein kann, soll die Vereinsfahne aus dem Fenster hängen, um seine Unterstützung zu zeigen.

Am Rathaus weht die Vereinsfahne

Selbstverständlich möchte der Bürgermeister mit einem guten Beispiel vorangehen und hat deshalb angekündigt, dass die Fahne ebenfalls am Rathaus gehisst werden soll. Nicht gerade üblich, aber sicherlich eine gute Idee. Fahnenmasten sollten nicht ungenutzt herumstehen, wenn sonst nichts Wichtiges anliegt, kann auch ruhig einmal eine Vereinsfahne daran zu sehen sein. Die Bürger sind begeistert, ob diese Aktion allerdings die gewünschte Wirkung hat, wird sich noch zeigen. Klar ist, dass Sportler, die richtig gut unterstützt werden, immer eine bessere Leistung bringen, daher ist diese Idee sehr gut. So viel Enthusiasmus sollte belohnt werden. Vielleicht klappt es ja mit dem Aufstieg.

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