Fahnenmasten als Galerie für Kunstausstellungen

Bild: Andy Blackledge / Flickr / CC BY-SA 2.0

Von einer Vernissage haben sicher schon viele Menschen etwas gehört, aber sie haben noch nie eine besucht. Kunst ist, zumindest der Meinung vieler Menschen nach, nur etwas für wohlhabende Kreise. Das war vielleicht früher einmal so, heute hat sich die Kunst gewandelt. Dennoch finden die meisten Kunstausstellungen noch immer in Galerien oder auch in Museen statt. Dort erreichen sie allerdings immer nur dasselbe Publikum. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Kunst einer breiteren Masse an Menschen zu präsentieren, und zwar mit Fahnenmasten. Natürlich stehen die Masten nicht überall, sondern an bestimmten Punkten, in diesem Fall Kreisverkehren. An diesen sogenannten Kreiseln sind bereits sehr oft Fahnenmasten zu sehen, die in den meisten Fällen als Werbung genutzt werden. Mittlerweile werden dort aber auch immer öfter Kunstwerke präsentiert. Verschiedene Künstler können mit bedruckten Fahnen ihre Kunstwerke für eine gewisse Zeit an den Masten präsentieren. Das ist einmal eine ganz andere Art, Kunst zu präsentieren, und jeder kann daran teilhaben.

Kunst im Wohnwagen – ebenfalls außergewöhnlich

Kunst als Wanderausstellung – sicher, das gibt es in großen Galerien auch. Aber im Wohnwagen, das ist schon etwas ganz Besonderes. In Mönchengladbach gibt es jetzt seit fünf Jahren die Möglichkeit, Kunst in einem Wohnwagen zu erleben. Ein alter Wohnwagen wurde restauriert und mit Kunstwerken ausgestattet, und schon war die erste Kunstausstellung im Wohnwagen unterwegs. An unterschiedlichen Stellen der Stadt wird der Wohnwagen geparkt, und Interessierte können sich die Ausstellung anschauen. Informationen zur gerade stattfindenden Ausstellung können Interessierte der jeweiligen Fahne entnehmen, die an dem am Wohnwagen befestigten Fahnenmast passend zum Thema präsentiert wird. Auf diese Weise konnten schon viele Menschen für die Kunst interessiert werden. Einfach einmal andere Wege beschreiten, um Kunst zu den Menschen zu bringen, dafür ist diese Wanderausstellung ein gutes Beispiel. Viele Bürger nehmen diese Möglichkeit dankbar an. Sicherlich gibt es auch einige, die damit nicht wirklich etwas anfangen können, aber es gibt ja immer die Möglichkeit, einfach weiter zu gehen.

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