Fahnen auf Halbmast – das kann verschiedene Gründe haben

Foto: Alain / Halbmast flickr

Sehr oft sieht man im Vorbeifahren eine Flagge, die auf Halbmast gesetzt wurde. Oft überlegt man dann gleich, ob man ein wichtiges Ereignis verpasst hat, oder ob ein bestimmter Tag gefeiert wird, den man vielleicht auch nicht so im Kalender stehen hat. Generell ist es so, dass das Setzen von Flaggen auf Halbmast immer Mitgefühl und Trauer ausdrückt. Das gilt in sehr vielen Ländern dieser Welt. Dabei ist es nicht immer unbedingt notwendig, dass gerade etwas Schlimmes passiert ist, wie beispielsweise ein Terroranschlag oder ein Flugzeugabsturz, es können auch immer wiederkehrende Jahrestage so geehrt werden. Das kann der Jahrestag eines Krieges oder einer großen Schlacht sein, oder auch ein Tag der eingeführt wurde, um die Gefallenen eines Krieges zu ehren. Sehr oft werden Flaggen auch auf Halbmast gehisst, wenn bedeutende Persönlichkeiten wie Politiker gestorben sind.

Dabei wird unterschieden, ob die Beflaggung von Regierung, Städten, Gemeinden oder Kommunen angeordnet wurde, oder ob jemand seine Flaggen aus eigenem Antrieb auf Halbmast setzt. Wer einen eigenen Fahnenmast besitzt kann natürlich selbst entscheiden, ob er die Flagge auf Halbmast setzen möchte oder nicht. Bei Flaggen an offiziellen Standorten wie Verwaltungen, vor Regierungssitzen oder ähnlichem sieht dies etwas anders aus, dort kann nicht einfach jemand entscheiden, dass dort eine Flagge auf Halbmast gesetzt wird, dies muss immer von einer höheren Stelle so angeordnet werden. Dennoch ist es so, dass sich die meisten privaten Besitzer eines Fahnenmastes auch den allgemeinen Vorgaben anpassen und an denselben Tagen ihre Flaggen auf Halbmast setzen wie die offiziellen Stellen auch. Die Gründe dafür, dass eine Flagge auf Halbmast gesetzt wird, sind sehr unterschiedlich, aber der Effekt ist immer gleich, man erweist mit dieser symbolischen Handlung seinen Respekt.

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