Fahnen haben immer eine ganz besondere Wirkung. Sie scheinen praktisch im Wind zu tanzen, bewegen sich meistens sehr elegant und ziehen so ganz automatisch die Aufmerksamkeit auf sich. Genau das macht sie zu einem sehr beliebten Werbeträger. Sie sind präsent, aber nicht aufdringlich, sichtbar, aber dennoch dezent. Kurz gesagt, sie schaffen es, wahrgenommen zu werden, ohne laut zu sein.
Doch nicht nur die Fahne an sich übt eine gewisse Faszination aus, auch der Fahnenmast selbst scheint manchmal eine geradezu magische Anziehungskraft zu entwickeln. Zumindest dann, wenn man den Unfallstatistiken auf Firmenparkplätzen und in Innenstädten glaubt.
Wenn der Fahnenmast zur Bremse wird
Es klingt fast absurd, wenn ein schmaler, aufrecht stehender Mast plötzlich zur unüberwindbaren Hürde für Autos wird. Immer wieder kommt es vor, dass Fahrzeuge direkt dagegen fahren, als würden sie magnetisch davon angezogen. Und das, obwohl es rundherum genügend Platz gibt. Wie kommt es also dazu, dass ein eigentlich gut sichtbarer Mast übersehen wird?
Ein möglicher Grund, der leider immer häufiger zur Ursache eines Unfalls wird, ist Ablenkung am Steuer. Ob durch ein lautes Kind auf der Rückbank, den schnellen Blick aufs Handy oder die Parkplatzsuche in letzter Minute, wer nicht voll konzentriert ist, sieht manchmal das Offensichtliche nicht. Und genau dann passiert es, ein Knall, und der Mast hat die Stoßstange und vielleicht sogar die Motorhaube verbeult.
Auch beim Rückwärtsfahren geschieht so etwas häufig. Der Fahrer denkt an alles, nur nicht an den schmalen Mast, der sich standhaft dem Rückwärtsgang entgegenstellt. Allerdings halten sich die Schäden bei dieser Variante in Grenzen, da die meisten im Rückwärtsgang nicht sonderlich schnell unterwegs sind.
Fahnenmasten im Stadtbild – immer präsenter
Die Zahl der Fahnenmasten hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Früher waren sie vor allem vor Behörden und Baumärkten oder auf Messen zu finden, heute nutzen auch kleinere Läden oder Cafés in Innenstädten diese Werbemöglichkeit. Ihr Zweck ist klar, sie schaffen eine gute Sichtbarkeit für Unternehmen. Und das gelingt ihnen sehr gut. Sie helfen bei der Orientierung, wecken Interesse und setzen optische Akzente, vorausgesetzt natürlich, sie werden nicht beschädigt.
Werben ohne Kollateralschäden
Natürlich kann die Schuld für kleinere Parkplatz-Kollisionen nicht dem Mast zugeschoben werden, hierbei handelt es sich immer um menschliches Fehlverhalten. Fahnenmasten sind statisch, gut sichtbar und in der Regel sicher befestigt. Trotzdem kann es nicht schaden, in besonders gefährdeten Bereichen wir großen Parkplätzen zusätzliche Markierungen anzubringen, z. B. durch reflektierende Manschetten oder farbige Sockelabdeckungen, die gerade in der Dämmerung für bessere Sicht sorgen.
Fahnenmasten – sichtbar und sehr wirkungsvoll
Fahnenmasten leisten einen wertvollen Beitrag zur Außenwerbung, denn sie sind besonders effektiv. Dass manche Autofahrer mehr mit anderen Dingen als dem Verkehr zu tun haben, kommt leider immer öfter vor. Dennoch ist das kein Grund, nicht auf ein effektives Werbemittel wie Fahnenmasten samt Fahnen zu setzen.
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